Welcher Zimt ist gesund?

Zimt gehört zu den Gewürzen, die du leicht häufiger verwenden kannst als gedacht: im Porridge, Milchreis, Gebäck, Kaffee oder in herzhaften Gerichten. Dabei gibt es allerdings unterschiedliche Zimtsorten. Besonders häufig begegnen dir Ceylon-Zimt und Cassia-Zimt.

Wenn du Zimt regelmäßig oder in größeren Mengen verwendest, ist Ceylon-Zimt meist die sinnvollere Wahl. Der wichtigste Unterschied liegt nicht im Geschmack, sondern im natürlichen Gehalt an Cumarin.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ceylon-Zimt ist für den regelmäßigen Verzehr die beste Wahl.
  • Er enthält normalerweise deutlich weniger Cumarin als Cassia-Zimt.
  • Cassia-Zimt ist nicht grundsätzlich ungesund, sollte aber nicht täglich in großen Mengen gegessen werden.
  • Ceylon-Zimt schmeckt meist feiner, milder und etwas komplexer.
  • Zimt kann eine abwechslungsreiche Ernährung ergänzen, ist aber kein Heilmittel.
Einfache Grundregel: Verwendest du nur gelegentlich etwas Zimt, musst du dir über die Sorte kaum Gedanken machen. Isst du Zimt dagegen nahezu täglich, greifst du besser zu Ceylon-Zimt.

Welcher Zimt ist gesund: Ceylon oder Cassia?

Unter dem Begriff Zimt werden Gewürze verschiedener Zimtbäume verkauft. Die beiden wichtigsten Varianten im Handel sind Ceylon-Zimt und Cassia-Zimt.

Beide enthalten charakteristische ätherische Öle und Aromastoffe. Der entscheidende Unterschied für die regelmäßige Verwendung ist der Cumaringehalt. Cassia-Zimt enthält davon typischerweise wesentlich mehr.

Eigenschaft Ceylon-Zimt Cassia-Zimt
Cumaringehalt Sehr niedrig Deutlich höher
Geschmack Fein, mild, komplex Kräftig, süßlich, intensiv
Regelmäßige Verwendung Sehr gut geeignet Eher in kleineren Mengen
Preis Meist höher Meist günstiger

Welcher Zimt ist der beste?

Wenn du vor allem danach gehst, welche Sorte sich unkompliziert regelmäßig verwenden lässt, würde ich Ceylon-Zimt wählen. Sein niedriger Cumaringehalt macht ihn für Menschen interessant, die fast täglich Zimt essen.

Geschmacklich ist die Antwort weniger eindeutig. Cassia-Zimt besitzt ein kräftigeres, oft vertrautes Zimtaroma. In Weihnachtsgebäck oder Zimtschnecken kann genau das erwünscht sein.

Welcher Zimt ist der beste? Für den täglichen Gebrauch spricht vieles für Ceylon-Zimt. Für gelegentliches Backen kannst du ebenso Cassia-Zimt verwenden.

Was ist Cumarin?

Cumarin ist ein natürlicher Pflanzenstoff, der unter anderem in verschiedenen Zimtsorten vorkommt. In kleinen Mengen ist das normalerweise kein Problem. Eine dauerhaft hohe Aufnahme sollte jedoch vermieden werden, da Cumarin insbesondere die Leber belasten kann.

Genau deshalb spielt die Sorte eine Rolle, sobald du regelmäßig größere Mengen Zimt verwendest. Ceylon-Zimt enthält von Natur aus nur sehr wenig Cumarin.

Ist Cassia-Zimt ungesund?

Nein. Du musst Cassia-Zimt nicht aus deiner Küche verbannen. Entscheidend sind Menge und Häufigkeit.

Wenn du ein- oder zweimal im Monat einen Kuchen mit Cassia-Zimt backst oder gelegentlich etwas davon über deinen Milchreis streust, ist das etwas anderes als mehrere Teelöffel täglich zu essen.

Bei häufigem Konsum bietet sich deshalb eine einfache Lösung an: Ceylon-Zimt für den Alltag, Cassia-Zimt dort, wo du sein kräftiges Aroma gezielt möchtest.

Wie erkennst du Ceylon-Zimt?

Bei gemahlenem Zimt kannst du die Sorte anhand des Pulvers kaum zuverlässig erkennen. Deshalb solltest du auf die Bezeichnung auf der Verpackung achten. Dort sollte ausdrücklich „Ceylon-Zimt“ stehen.

Bei ganzen Zimtstangen ist der Unterschied deutlicher:

  • Ceylon-Zimt: viele dünne, papierartige Rindenschichten
  • Cassia-Zimt: meist eine dicke, harte und kompakte Rindenschicht

Ceylon-Stangen wirken dadurch im Querschnitt fast wie eine eng gerollte Zigarre aus zahlreichen dünnen Lagen.

Welcher Zimt ist gesund für den täglichen Verzehr?

Wenn du jeden Morgen Zimt über dein Porridge gibst, regelmäßig einen Zimtkaffee trinkst oder das Gewürz häufig zum Backen nutzt, ist Ceylon-Zimt die unkomplizierteste Wahl.

Das bedeutet allerdings nicht, dass mehr automatisch besser ist. Zimt ist ein Gewürz und sollte auch als solches verwendet werden. Große Mengen bringen keinen besonderen Vorteil.

Ist Zimt überhaupt gesund?

Zimt enthält verschiedene pflanzliche Inhaltsstoffe und ätherische Öle. Besonders bekannt ist Zimt wegen seiner aromatischen Verbindungen und seiner Verwendung als Gewürz.

Du solltest daraus aber keine Wunderwirkung ableiten. Im Internet wird Zimt teilweise als Mittel für Blutzucker, Gewichtsverlust oder zahlreiche andere Beschwerden dargestellt. Solche Aussagen sind oft deutlich zu pauschal.

Wichtig: Zimt kann Teil einer ausgewogenen Ernährung sein. Er ersetzt aber weder eine vielseitige Ernährung noch eine medizinische Behandlung.

Welcher Zimt ist der beste zum Backen?

Beim Backen hängt die Wahl stärker von deinem Geschmack ab. Cassia-Zimt besitzt ein kräftiges, direkt erkennbares Aroma. Für Zimtschnecken, Plätzchen und andere würzige Backwaren funktioniert er deshalb sehr gut.

Ceylon-Zimt schmeckt etwas feiner und weniger dominant. Möchtest du ein ausgewogeneres Aroma, ist er häufig interessanter.

Gericht Passender Zimt
Porridge und Müsli Ceylon-Zimt
Milchreis Ceylon oder Cassia
Zimtschnecken Cassia für kräftiges Aroma
Feine Desserts Ceylon-Zimt
Weihnachtsgebäck Beide Sorten möglich

Welcher Zimt ist der beste für Kaffee und Porridge?

Für Speisen, die du täglich isst, spricht erneut vieles für Ceylon-Zimt. Er lässt sich regelmäßig verwenden und bringt ein feineres Aroma mit.

Besonders bei Porridge, Naturjoghurt, Obst oder Kaffee fällt außerdem auf, dass Ceylon-Zimt weniger scharf und eindimensional schmecken kann als kräftiger Cassia-Zimt.

Wie viel Zimt solltest du verwenden?

Beim Würzen reicht meist schon eine kleine Menge. Statt Zimt löffelweise zu essen, solltest du ihn so dosieren, dass er andere Aromen ergänzt.

Für eine Portion Porridge, Joghurt oder Milchreis genügt häufig bereits eine kleine Prise bis eine moderate Menge nach Geschmack. Wenn du Zimt täglich verwendest, lohnt sich zusätzlich der Wechsel auf Ceylon-Zimt.

Zimt richtig lagern

Gemahlener Zimt verliert mit der Zeit an Aroma. Lagere ihn deshalb trocken, dunkel und möglichst luftdicht.

Ganze Zimtstangen halten ihr Aroma länger. Du kannst sie beispielsweise für Kompott, Glühwein, Reisgerichte oder Schmorgerichte verwenden und anschließend wieder entfernen.

Welcher Zimt ist gesund? Das Fazit

Wenn du wissen möchtest, welcher Zimt sich besonders gut für eine regelmäßige Verwendung eignet, lautet die einfache Antwort: Ceylon-Zimt. Sein sehr niedriger Cumaringehalt ist gegenüber Cassia-Zimt der entscheidende Vorteil.

Cassia-Zimt ist deshalb nicht grundsätzlich schlecht. Er eignet sich gut für gelegentliches Backen und überall dort, wo du ein besonders kräftiges Zimtaroma möchtest. Für Porridge, Kaffee, Joghurt oder andere täglich gegessene Speisen würde ich dagegen Ceylon-Zimt bevorzugen.

FAQ: Welcher Zimt ist gesund?

Welcher Zimt ist am gesündesten?
Für den regelmäßigen Verzehr ist Ceylon-Zimt wegen seines niedrigen Cumaringehalts die beste Wahl.
Welcher Zimt ist der beste für jeden Tag?
Ceylon-Zimt eignet sich besonders gut, wenn du Zimt häufig oder täglich verwendest.
Ist Cassia-Zimt ungesund?
Nein. Problematisch können vor allem regelmäßig größere Mengen wegen des höheren Cumaringehalts sein.
Wie erkenne ich echten Ceylon-Zimt?
Bei Pulver hilft die Kennzeichnung. Ganze Ceylon-Stangen bestehen aus vielen dünnen, übereinandergerollten Schichten.
Kann man Ceylon-Zimt zum Backen verwenden?
Ja. Er eignet sich sehr gut zum Backen, schmeckt allerdings meist feiner und milder als Cassia-Zimt.